Schu­le - so war‘s

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4 responses

  1. Lang ists her. Ich war auf Klas­sen­fahrt mit Ans­gar ter Horsts Klas­se, 5. oder 6. Jahr­gang. Ein ita­lie­ni­scher Schü­ler names Gui­sep­pe fiel mir dadurch beson­ders auf, dass er sich Sor­gen zu machen schien, er könn­te beim Essen nicht satt werden.
    An einem Abend erreich­te die­se Sor­ge ihren Höhen­punkt. Beleg­te Bro­te stan­den auf den Tischen im Eßbe­reich. Giu­sep­pe stürz­te an einen Tisch, biß nach­ein­an­der in fünf Bro­te und sprach erleich­tert: “die gehö­ren mir”.

  2. Es war in den Anfangs­zei­ten der Gesamt­schu­le Zoll­stock. An Kon­fe­ren­zen gab es kei­nen Mangel.
    Ich nahm an einer die­ser Kon­fe­ren­zen teil. Gelei­tet wur­de sie von Hans­mar­tin Han­sen, dem dama­li­gen Schulleiter.
    Im Ver­lauf der Kon­fe­renz hör­ten wir alle einen lau­ten Knall. Er schien aus einem Trep­pen­haus zu kom­men und Herr Han­sen kann­te auch schon die Übel­tä­ter: Schü­ler! Wer sonst.
    Der Schul­lei­ter stürz­te ins Orga­ni­sa­ti­ons­bü­ro und bald ver­nah­men wir wie er im Zustand höchs­ter Erre­gung ins Micro rief:
    ” Wenn das nicht auf­hört, bin ich oben.”
    Ja, das waren noch Zeiten!

  3. Ich bin 1978 auf die Gesamt­schu­le gekom­men. Nach 9 Jah­ren habe ich an der Abi­prü­fung teil­ge­nom­men. In den 9 Jah­ren gab es eine Men­ge Höhen und Tie­fen. Ich erin­ne­re mich an Demons­tra­tio­nen, damit die Gesamt­schu­le nicht wie­der abge­schafft wur­de, teil­wei­se chao­ti­sche Klas­sen­fahr­ten, geplan­te Schlä­ge­rei zwi­schen Gesamt­schu­le Zoll­stock und Chor­wei­ler - als Chor­wei­ler vor der Türe stand und die­se aus Sicher­heits­grün­den ver­schlos­sen wur­den -, aber auch an tol­le Zei­ten, wo Freund­schaf­ten geschlos­sen wur­den die heu­te noch Bestand haben! 🙂

  4. Als ich in der 5 Klas­se, war blieb ich in dem Tür­griff der Tür zum Kunst­be­reich stecken.
    Herr Pas­s­a­van­ti hat ver­sucht mich zu befrei­en, da der Haus­meis­ter mit dem Auf­zug beschäf­tigt war.
    Nach gefühl­ten 30 Minu­ten kam end­lich der Haus­meis­ter, der wahr­schein­lich nicht sehr begeis­tert war, das zu sehen, aber ich fand es irgend­wie sehr lus­tig und er mein­te, er hät­te so was noch nie gese­hen, obwohl er schon lan­ge an der ESK arbeitete.
    Nach lan­gem Über­le­gen (unge­fähr zwei Minu­ten) kamen sie zum Ent­schluss, den Tür­griff auf zu sägen, was sich aber in der Theo­rie leich­ter anhör­te, als in der Praxis.
    Als sie anfin­gen zu sägen, kamen immer so 5-10 Per­so­nen mach­ten Fotos und gin­gen, dann kamen die nächs­ten, mach­ten das sel­be und das ging immer so weiter.
    Jeden­falls waren wir nach knapp fünf Minu­ten mit einer Stahl­sä­ge nur ein paar Zen­ti­me­ter drin und mir wur­de immer gesagt: „Hebe dei­nen Arm hoch wir sehen nichts.“ Ich ant­wor­te­te aber immer: „Es geht nicht, das tut weh!“
    Zu den Schmer­zen an mei­nem Arm wur­de die Tür neben mir von rück­sichts­lo­sen Per­so­nen aufgemacht.
    Nach wei­te­ren zehn Minu­ten Sägen und ein paar weni­ge Zen­ti­me­ter wei­ter wur­de über­legt, die Feu­er­wehr zu rufen, was ich aber nicht so super fand, da mein Onkel bei der Feu­er­wehr arbei­tet und ich nicht woll­te, dass er mich in die­sem Zustand sieht.
    Oder man über­leg­te, an der Sei­te zu sägen, wo ich stand, da ich dann nach hin­ten raus gehen könn­te, was sich aber auch leich­ter anhör­te, als es tat­säch­lich war, da ich damals nicht der Dünns­te war und jede Bewe­gung total wehtat.
    Nach knapp 20 Minu­ten Sägen war es end­lich geschafft, aber nicht für mei­nen Arm, der extrem wehtat!
    Herr Pas­s­a­van­ti nahm mich noch mit in sein Büro und gab mir ein Glas Was­ser und ein Kühlpack.
    Als ich dann unge­fähr 15 Minu­ten spä­ter in den Mathe­un­ter­richt kam, war es mir schon ein wenig pein­lich, mei­ner Mathe­leh­re­rin zu erklä­ren, wie­so ich zu spät bin.

    Jakob

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